Stakeholdermanagement

Zu einer wesentlichen Herausforderung der kommunalen Verwaltung wie auch von kommunalen Einrichtungen (zB. Stadtmarketinggesellschaften oder Kulturämter) gehört ein zeitgemäßes Stakeholdermanagement. Hintergrund sind die unterschiedlichsten Interessengruppen, die alle ihre Perspektive auf die Stadt und deren Funktionalität haben. Um diese sowohl aktiv einbinden zu können und gleichzeitig eine stringente und ausgewogene – und damit effiziente – Prozesssteuerung zu gewährleisten, ist ein professionelles Stakeholdermanagement ein kritischer Faktor bei Themen im Kontext mit Städten.

Aktives Stakeholdermanagement bedarf eines hohen Betreuungsaufwandes, um die Positionen der Stakeholder zu verstehen und richtig auf deren Bedarfe und Ziele zu reagieren. Was treibt diese Personen und Personengruppen an? Welchen Zwängen sind sie unterworfen, wo lieben mögliche Bruchlinien? Welche Emotionen leiten sie, wenn es um Projekte (oder deren Auswirkungen) geht? Wie definieren sie Erfolg aus?

Sich mit Stakeholdern intensiv auseinander zu setzen, ist richtig investierte Zeit. Denn aus diesem Wissen kann viel für die unterschiedlichsten Fragenstellungen eines Projekts gelernt und in Folge optimiert werden. Gleichzeitig führt es zu einem geringeren Aufwand in der Prozesssteuerung.