CEO-Zirkel „Standortförderung“
Infos und Rückblick zum 9. CEO-Zirkel „Standortförderung“ am 03. und 04. Mai 2026 in Würzburg
Der Goldfisch im Haifischbecken: Zeitenwende, Transformation, neue Realitäten!
Beim 9. CEO-Zirkel „Standortförderung“ in Würzburg stellen wir uns den neuen Realitäten, die viele Städte spüren: Die Zeiten sind rauer, die Dynamik nimmt zu, alte Gewissheiten der Standort- und Wirtschaftsförderung tragen nicht mehr.
Zeit für ehrlichen Austausch und neue Impulse zu den brennenden Fragen: Wie können Städte in diesem Umfeld klug, mutig und wirksam agieren? Welche Rolle kann Wirtschaftsförderung als Ökosystem-Orchestrator übernehmen? Wie gelingen Innovation, Wissentransfer und Orientierung in der Zeitenwende?
Wann?
Beginn:
Sonntag, 03. Mai ab 18 Uhr
Ende:
Montag, 04. Mai um 17 Uhr
Wo?
Hotel:
The Barthels
Restaurant für unser Dinner:
Restaurant Alte Mainmühle
Tagungsort:
360° Grad Base Würzburg
Wer?
Entscheider:innen zu Standort- und Wirtschaftsförderung in der DACH-Region
Gastgeberstadt:
Würzburg
Die Highlights im Überblick
03. Mai 2026
Transformation von Unternehmen & Defence Plattform
Wirtschaftsförderung als Ökosystem-Orchestrator?
Impuls von Dr. Gunther Schunk
Kommunikationsmanager, Sprachwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Vogel Stiftung
Am Beispiel der Vogel Communications Group zeigt Dr. Gunther Schunk, wie sich ein klassischer Fachverlag zu einem B2B-Kommunikationspartner mit Fachmedien, Agenturen und Services entwickelt hat. Transformation bedeute dabei mehr als Digitalisierung: Entscheidend sei die stetige Neuinterpretation von Märkten, Zielgruppen und Geschäftsmodellen.

Dr. Gunther Schunk
04. Mai 2026
Der Goldfisch im Haifischbecken
Impuls von Martin Heilig
Oberbürgermeister von Würzburg
Wie bleibt Würzburg als Stadt zukunftsfähig, attraktiv und handlungsfähig? Diese Frage stellt OB Martin Heilig in den Mittelpunkt seines Vortrags. Und er zeigt auf, wie sich Standortpolitik verändert hat.
Weiche Standortfaktoren sind heute harte Standortfaktoren: Lebensqualität, Mobilität, eine grüne Innenstadt, gute Beteiligungskultur, Nachhaltigkeit und funktionierende kommunale Infrastruktur entscheiden zunehmend darüber, ob Menschen, Unternehmen und Fachkräfte einer Stadt verbunden bleiben.

Martin Heilig, Oberbürgermeister von Würzburg
04. Mai 2026
Innovation, Gründung und Wissenstransfer als Standortfaktor
Impuls von Prof. Matthias Bode
Vizepräsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Prof. Matthias Bode zeigt in seinem Vortrag, wie Forschung, Transfer und Gründung zu zentralen Standortfaktoren werden können. Universitäten sind für Wirtschaftsförderungen nicht nur Talentlieferanten, sondern strategische Partner für Innovation, Unternehmensentwicklung und Standortprofilierung.

Prof. Matthias Bode: „Gründen ist eine attraktive Option für Uniabsolventinnen und Uniabsolventen“
Das Programm im Detail
Hier findest du das gesamte Programm inklusive Uhrzeiten und wichtiger Adressen: Programm herunterladen (PDF)
Unten gibt’s die Fotos von unserem Zirkel und eine kurze Zusammenfassung aus unseren Manufakturen.
Dein Kontakt für Fragen
Du hast Fragen, Wünsche oder Anregungen? Bitte wende dich direkt an Isabell Köster:
Der CEO-Zirkel wird moderiert von:

Thorsten Kausch
Geschäftsführer der Stadtmanufaktur

Isabell Köster
Projektleiterin bei der Stadtmanufaktur

Frank Balkenhol
Berater bei der Stadtmanufaktur
Der CEO-Zirkel wird unterstützt von:

Thomas Herrmann
Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft & Standortmarketing der Stadt Würzburg
Fotos und Rückblick
So war der CEO-Zirkel „Standortförderung“ am 03. und 04. Mai 2026 in Würzburg

Zusammenfassung aus unseren Manufakturen
Steuern in unsicheren Zeiten:
„Strategien in der Zeitenwende“ und „KI Innen und Außen: Wie damit umgehen?“
- Wirtschaftsförderungen stehen unter wachsendem Druck: Angespannte Kommunalfinanzen, sinkende Budgets und steigende Kosten zwingen zu klareren Prioritäten.
- Die Gewerbesteuer bleibt zentral, ist aber vielerorts rückläufig: Wirtschaftsförderungen müssen ihre Rolle als Einnahmen- und Standortentwickler stärker sichtbar machen.
- Leistungen müssen neu bewertet werden: Städte müssen strategisch entscheiden, welche Aufgaben künftig noch leistbar sind — und welche nicht.
- Neue Finanzierungs- und Geschäftsmodelle werden wichtiger: Diskutiert wurden kostenpflichtige Fördermittelberatung, gewerbliche Vermittlung, Matchmaking-Angebote und Zusatzleistungen nach dem Prinzip: „Wer bestellt, der zahlt.“
- Gemeinschaftliche Finanzierung wird schwieriger: Unterschiedliche finanzielle Spielräume der Kommunen erschweren gemeinsame Maßnahmen; Drittmittel bieten keine verlässliche Grundlage.
- Bürokratie und politische Polarisierung nehmen zu: Wirtschaftsförderungen brauchen klare Kommunikation, belastbare Entscheidungsgrundlagen und strategische Orientierung.
- KI wird zum Instrument der Effizienzsteigerung: Genannt wurden lokal gehostete KI-Server, eigene Chatbots, KI-Agenten für Routineprozesse und neue Rollen wie Trend- und Innovation Scouts.
- Die Rolle der Wirtschaftsförderung wird strategischer: Neben klassischen Services rücken Einnahmenentwicklung, Zukunftsbeobachtung, Orientierung und Standortresilienz stärker in den Fokus.
- Zentrale Zukunftsfelder gewinnen an Bedeutung: Besonders relevant sind Resilienz, Cybersecurity, Health Housing, Circular Economy, KI und Defence/Dual-Use.
- Sicherheits- und Verteidigungsindustrie wird relevanter: Gleichzeitig bleibt sie stark von staatlichen Aufträgen abhängig; angrenzende Felder wie Infrastruktursicherheit, Security sowie Zivil- und Bevölkerungsschutz werden langfristig wichtiger.
Fotoprotokoll:
Weitere Eindrücke vom CEO-Zirkel
Bild-Credit: Stadt Würzburg, Stadtmanufaktur
Wir sehen uns beim nächsten Zirkel.
Bis dahin: Alles Gute!































