Beteiligung

Mit Beteiligungsformaten werden (strategische) Prozesse begleitet. Dabei soll in erster Linie Akzeptanz und „echte“ Zustimmung errreicht, zudem soll den „Beteiligten“ Orientierung gegeben werden.

Bürgerinnen und Bürger aber auch Stakeholder und Multiplikatoren werden zu Mitgestaltern, übernehmen Verantwortung, bringen ihre Perspektiven ein und tragen zu transparenten, offen diskutierten Lösungen bei. Planung wird durch Beteiligungsformate nachvollziehbar und erhält eine breite Basis und Akzeptanz. Ein wesentlicher Effekt von Beteiligung sind auch mögliche Lernprozesse, die mittels Dialog auf Augenhöhe ausgelöst werden können.

Einige wesentliche Aspekte von (Bürger)beteiligung:

  • Beteiligung bietet Raum für Austausch und bürgerschaftliches Engagement.

  • Durch den Einbezug von Bürgerinnen und Bürgern erfolgt die Verbesserung der demokratischen Kultur.

  • Kreative Lernprozesse können losgetreten werden.

  • Insbesondere im Kontext politischer Entscheidungen kann Transparenz und Nachvollziehbarkeit entstehen. Folglich werden Lösungen bzw. Lösungsszenarien verständlich und nachvollziehbar.

  • Ein gewisses Risiko besteht darin, dass bei Beteiligungsprozessen Begehrlichkeiten geweckt werden können, auf die vorausblickend reagiert werden muss.

Die Methoden professioneller Beteiligung reichen von Bürgerforen, Workshops, Arbeitskreisen, runden Tischen, Zukunftswerkstätten, Fokusgruppen, Open Space-Formaten hin zu World Café und Stakeholderinterviews.

Beteiligungsformate in Zusammenhang mit „Stadt“ bietet sich bei Bau- und Infrastrukturprojekten an, weiters bei (Nach)Nutzung von Bauwerken, Wohn-, Kultur- und Wirtschaftsprojekte (Wohnviertel, Wohnumfeld), (strategischen) Standortfragen.