Kunde: Stadt Quickborn
Projektzeitraum: Juni – Oktober 2025
Das Projekt in Kürze
Quickborn steht – wie viele Mittelstädte – vor der Aufgabe, seine Innenstadt sowie die Nahversorgungsstandorte zukunftsfähig aufzustellen. Damit das gelingt, möchte die Stadt den Mix von Einzelhandel und Gastronomie aktiv steuern, Lücken im Angebot schließen und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Im Auftrag der Wirtschaftsförderung von Quickborn erarbeiten wir ein Handels- und Gastronomiekonzept inklusive Strategie zur Ansiedlung und Akquise. Im Fokus des Projekts stehen fünf zentrale Standorte – von der Innenstadt bis zum Gewerbegebiet Nord.
Aufgabe und Hintergrund
Das letzte Einzelhandelskonzept Quickborns stammt aus dem Jahr 2016. Seitdem haben sich Rahmenbedingungen, Kund:innenverhalten und Branchenstrukturen deutlich verändert. Gleichzeitig lief das bisherige Innenstadtmanagement Ende Juli 2025 aus.
Mit dem neuen Projekt zur Innenstadtentwicklung setzt Quickborn ein klares Signal: Handel, Dienstleistung und Gastronomie bleiben ein zentraler Baustein der Stadtentwicklung. Dafür benötigt Quickborn von uns ein praxistaugliches Konzept, das:
- die fünf relevanten Standorte in der Stadt klar positioniert,
- konkrete Ansiedlungs- und Betreiberempfehlungen liefert,
- die Akquise passender Betriebe strukturiert und
- der Wirtschaftsförderung konkrete Werkzeuge zur Akquise an die Hand gibt.
Wie positioniert sich Quickborn in der Metropolregion Hamburg? Das Konzept liefert Antworten
Unser Vorgehen
Standort verstehen
Im ersten Projektschritt verorten wir Quickborn als Handels- und Gastronomiestandort im regionalen Umfeld. Dazu gehören:
- Grundlagenermittlung: Auswertung von Daten, Unterlagen, Gutachten
- Standortanalyse: Lage, Erreichbarkeit, Sozioökonomie und Kaufkraft
- Wettbewerbsanalyse: Rolle Quickborns in der Metropolregion Hamburg
Strukturen und Potenziale analysieren
Auf Basis dieser Grundlagen erarbeiten unsere Expert:innen um Mathias Sander und Sophie May die Potenziale der Handels- und Gastronomiestruktur in Quickborn. Unser Vorgehen:
- Gespräche mit Stakeholder:innen aus Handel und Gastronomie
- Analyse von Angebot, Nachfrage, Konsumverhalten, Zielgruppen (inkl. Sortimentsabgleich)
- Bewertung der fünf Standorte nach Rolle, Stärken und Chancen
- Strategie-Workshop zu Zielgruppen, Formaten und Hebeln
Ansiedlung und Akquise planen
Im letzten Projektschritt verwandeln wir Daten in Taten: Die Wirtschaftsförderung von Quickborn erhält von uns eine umsetzungsorientierte Akquisestrategie inklusive:
- Fact Sheets / Standortbroschüre mit Stärken und Qualitäten
- Ansiedlungsziele und Zielbranchen je Standort
- Identifikation von potenziellen Betreiber:innen und Investor:innen
- Empfehlungen zu Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen
- Best Practices aus anderen Städten (als Benchmark und zur Inspiration)
Strategie statt Zufall: Mit durchdachten Zielen und Maßnahmen stärkt Quickborn in Zukunft Handel, Gastronomie und Nahversorgung
Das Ergebnis
Unser Handels- und Gastronomiekonzept für Quickborn schärft die Profile von fünf Standorten quer durch die Stadt und definiert konkrete Ansiedlungsziele sowie die zukünftige Akquisestrategie. Damit erhält die Wirtschaftsförderung direkt einsetzbare Werkzeuge, um den Branchenmix zu verbessern, Leerstände zu reduzieren und die Innenstadt sowie zentrale Nahversorgungsstandorte nachhaltig zu beleben.
Fotos: Stadtmanufaktur


















